Sport auf Augenhöhe: Integration, Inklusion und Respekt: Das Stadtlabor S2, F2

Shownotes

Wo Sprache endet, beginnt oft Bewegung. Sport ist einer der wenigen Räume, in deren Herkunft zweitrangig wird - Leistung, Disziplin und Respekt zählen. Gerade in urbanen Räumen wir Sport damit zu einem Instrument gegen Ausgrenzung und Gewalt. Doch Integrations- und Inklusionsarbeit passiert nicht automatisch. Sie brauchen Strukturen, Trainer*innen, Vorbilder. Diese Sendung zeigt wie Sport Brücken baut, und stellt eine zentrale Frage: Wie kann man Werte des Spots in die breite Gesellschaft integrieren?

Besetzung: Sonja Zahradink-Leonsberge (Geschäftsführung WH Sport) Christian Ebenbauer (Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesliga)

Alex Suppan (Rollstuhl-Basketballer)

Marcos Nader (Boxchampion, Experte in Gewaltprävention)

Arsen Chabyan (Profiboxer)

Website: https://forerunners.network

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00:00:00: Der Spiegelbild der Gesellschaft, die Schere im Sport geht massiv auseinander.

00:00:03: Es gab keine Klimanlage, wir hatten teilweise im Sommer fünfzehnt Grad.

00:00:07: Das kann sich möglicherweise nicht jeder Familie und nicht jeder Verein leisten.

00:00:13: Herzlich willkommen im Stadtlabor wo Expertinnen und Experten am Podium mit dem Publikum auf Augenhöhe diskutieren.

00:00:19: Mein Name ist Conik Reuter.

00:00:20: schön dass Sie mit dabei sind.

00:00:22: Vielfalt macht uns stark Daran glaube ich fest und zum Glück glaubt auch die Stadt Wien ganz fest daran.

00:00:28: Und hat ganz viele Initiativen für Inklusion, was ist jetzt aber der Unterschied zwischen Vielfalt und Inklusion?

00:00:34: Da möchte ich gerne einen Satz vorlesen von Werner Meyer.

00:00:37: Sie ist Inklusionsexpertin.

00:00:39: sie sagt vielfalt heißt zur Partie eingeladen zu werden.

00:00:43: inklusion heißt zum tanzen aufgefordert zu werden.

00:00:46: abgesehen davon dass es mir gut gefällt weil ich Tänzerin bin finde ich ist das auch ein schönes Beispiel wo Sport ansetzen kann.

00:00:53: Im Sport werden individuelle Potenziale gefördert, Fähigkeiten jeder Person herausgekitzelt.

00:00:59: Gerade im Teamsport hat man ein übergeordnetes Ziel – wo Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder auch mentale und körperliche Beeinträchtigungen nicht so zählen!

00:01:10: Und wir lernen Werte, Werte für Gemeinschaft, Wärte für einen Miteinander die ganz wichtig sind.

00:01:15: Wo ist jetzt aber Sport auf Augenhöhe schon möglich?

00:01:17: Welche Initiativen gibt es schon?

00:01:19: Und wo haben wir noch ein paar Hürden zu schaffen?

00:01:21: Darüber reden wir heute mit einem tollen Publikum, mit einem tollen Podium.

00:01:25: Sonja Saratnik-Lion Hartzberger Geschäftsführerin der Wien Holding Sport ist da Christian Ebenbauer Vorstandsvorsitzender der österreichischen Fußball Bundesliga und Alex Supern.

00:01:47: er isst Rollstuhl Basketballer und Musiker.

00:01:55: Und natürlich haben wir auch ein großartiges Publikum, wo auch Expertinnen und Experten drinnen sitzen.

00:01:59: Wo wir auch in Diskussion gehen werden.

00:02:01: Deswegen freue ich mich, dass ihr alle da seid.

00:02:02: Schön, dass Ihr da seid!

00:02:18: Also ich glaube, im Sport gibt es gemeinsame Zielsetzungen.

00:02:22: Als Mannschaft oder auch im Einzeltraining geht man auf das Ziel zu.

00:02:26: Das sind Begegnungen auf der Augenhöhe.

00:02:28: Das ist nicht relevant wie die Herkunft.

00:02:31: Es ist nicht irrelevant in bestimmten Kontexten ob man eine Beeinträchtigung hat oder nicht.

00:02:35: Diversität wird voll gelebt.

00:02:37: Deswegen gelingt im Sport die Integration und die Inklusion deutlich leichter als in anderen Bereichen.

00:02:43: Christian

00:02:44: für dich die Einstiegsfrage warum ist Sport so wichtig für Inklusion?

00:02:47: dich besonders aus deiner Sicht?

00:02:49: Erst mal danke für die Einladung.

00:02:50: Ja, weil Sport wie schon gesagt eigentlich das schafft was wofür man in anderen Bereichen enorm viel Aufwand betreiben muss.

00:02:58: Nämlich und ich würde sogar ein bisschen weitergehen es ist das gemeinsame Erleben!

00:03:01: Es ist egal ob du Gegner bist, ob du neuer Teamkamerad bist, es geht um das gemeinsamen erleben.

00:03:07: Man schafft einfach Momente Momente sehr schnell in einem klaren Umfeld, wo jeder weiß, wo er hin will und was er machen will.

00:03:15: Und dieses gemeinsame Erleben ist ja das, was wir brauchen um Inklusion zu leben.

00:03:19: Nämlich so wie du gesagt hast, nämlich zum Tanzen aufgefordert zu werden und nicht nur zur Party eingeladen zu werden.

00:03:25: Lieber Alex!

00:03:26: Du bist ja... Experte sozusagen aus der Praxis.

00:03:31: Mit vierzehn Jahren bist du durch einen Unfall in den Rollstuhl gelangt und direkt danach hast du mit dem Rollstühl Basketball begonnen, was war für dich so wichtig am Sport?

00:03:40: Warum hat es dir so viel Halt gegeben?

00:03:43: Ich glaube gerade der Rollstohl Basketball ist die inklusivste Sportart, die ich kenne.

00:03:48: Durch das Punktesystem, dass wir haben kann man halt verschiedene Behinderungen ausgleichen.

00:03:52: Also je stärker die Behinderung desto mehr Punkte und die Punkteanzahl, die wir im Feld haben ist gekappt bei vierzehnhalb Punkten.

00:03:59: Das ist halt extrem schön!

00:04:01: Wir haben Leute mit den unterschiedlichsten Erkrankungen von Zerebralparese über Multiple Sklerose.

00:04:07: Wir haben Menschen, die vielleicht kognitiv nicht ganz in der Lage sind sich am Feld zurechtzufinden... Wir haben Leute, die Extremleistung bringen wollen und Leute, der einfach zum Spaß da sind.

00:04:19: Und das macht den Rollstuhl-Basketball für mich so ein Synonym für Inklusion.

00:04:25: Was hast du gelernt durch den Sport?

00:04:30: Was nicht!

00:04:30: Das ist

00:04:32: sicher viel aber nehmen wir mal das was dir am ersten Umherzen nickt.

00:04:35: Also ich war vor meinem Unfall kein Team-Sportler und ich glaube dass hat der Rollstuch Basketball einfach für mich eröffnet.

00:04:43: also wie man die Fehler von anderen ausgleicht, wie man kommuniziert.

00:04:47: Wie man die eigenen Bedürfnisse erkennt, benennt und dem Team mitteilt und an gemeinsamen Zielen arbeitet sich vielleicht auch selber ein bisschen zurücknimmt wenn es nicht angebracht ist oder sich auch ins Szene setzt oder Verantwortung übernimmt, wenn das gefordert wird.

00:05:02: Wann fühlst du dich im Sport gleichberechtigt?

00:05:06: Und wann noch nicht?

00:05:10: Also ich glaub Ich fühle mich mittlerweile relativ gleichberechtigt, weil wir in einer sehr privilegierten Position sind.

00:05:17: Insbesondere mein Verein – wir haben großartige Sponsoren und Zugang zu einer der modernsten barrierefreisten Hallen in Wien, die man öffentlich gut erreichen kann.

00:05:27: Aber es ist bei anderen Sportarten natürlich ganz anders und ich kann nicht für die kognitiv beeinträchtigten sprechen, für die blinden oder für die gehörlosen.

00:05:36: Also die haben halt alle ganz andere Bedürfnisse würden noch ganz andere Sachen hier in den Fokus stellen.

00:05:43: Du hast das jetzt schon angesprochen, die Sonja hat schon gelächelt.

00:05:47: Geschäftsführerin der Wien Holding Sport zuständig für die Sportarena auch.

00:05:52: Die hat im Sommer zwanzig fünfundzwanziger eröffnet und ist wirklich ein

00:05:56: Traum

00:05:57: geworden für alle Sportlerinnen und Sportler.

00:06:00: Vielleicht erklärst du ein bisschen was die Sportarina ist und welches Angebot ihr da habt?

00:06:04: Die Sport Arena Wien ist eine relativ neue multifunktionale Halle und spielt wirklich alle Stücke.

00:06:11: Grundsätzlich besteht sie aus drei großen Bereichen, es gibt eine ganz große Ballsporthalle die man auch bis zu vier teilen kann wo eben auch Alex trainiert.

00:06:20: dann gibt's eine Kunststuhl-Halle und oben gibts eine Leichtathletik Halle.

00:06:25: zusätzlich haben wir auch noch draußen einen Motorikpark Kalernistik Park damit auch für Leute die nicht in den Vereinen verbendenorganisiert sind, auch eine Bewegungsmöglichkeit geschaffen wird.

00:06:38: Und das Besondere an der Sport Arena Wien ist, dass hier von Anfang an die Bedürfnisse von den Verbändenvereinen eingegangen wurde von der Planung wo aber auch die Stadt Wien ganz bewusst gesagt hat wir wollen ja auch Integration und Inklusion betreiben und deswegen haben wir die Halle.

00:06:58: also steht sie heute so zur Verfügung, dass eben auch Menschen mit im Rollstuhl oder mit anderen Beeinträchtigungen hier leicht einen Zugang haben und die Infrastruktur gut nutzen können, weil das ist gesellschaftlich wesentlich.

00:07:14: Du weißt es Alex, ihr seid die Vorbilder für die nächste Generation, die nach euch nachkommt damit wir eben alle Kinder gleich mitnehmen können.

00:07:24: Wenn der Alex das kann dann kann ich's auch Investitionen so wichtig gewesen in die Sportinfrastruktur der Stadt Wien.

00:07:34: Was sind denn so deine Erfahrungen aus der Vergangenheit?

00:07:36: Jetzt ist die Sporterin relativ jung, im Sommer im Sommer eröffnet worden.

00:07:40: Das heißt sehr lange Zeit davor habt ihr woanders trainiert.

00:07:44: was waren so die Hürden im Alltag?

00:07:46: Die Orte an denen wir vorher trainiert haben waren einfach nicht dafür ausgelegt wie wir es gebraucht haben.

00:07:53: also wir haben in Schulen trainiert die dann vielleicht am Wochenende zu waren wenn unsere Basketballrunden austragen wollten, sie waren nicht dafür ausgelegt dass viele Rollstuhlfahrer sich in engen Kabinen da zurechtfinden.

00:08:06: Es gab keine barrierefreien WC-Anlagen.

00:08:09: wenn ich an unserer letzte Halle denke es gab keine Klimaanlage.

00:08:12: wir hatten teilweise im Sommer fünfzig Grad.

00:08:14: da konnten wir einfach nicht trainieren.

00:08:15: das ging nicht.

00:08:17: der Fortschritt hin zur Sport Arena ist gewaltig.

00:08:19: also um die beneiden uns glaube ich ganz viele Vereine dass wir dort trainieren dürfen.

00:08:23: Und ganz wichtig auch hinzuzufügen, es gibt auch Menschen die im Rollstuhl sitzen.

00:08:27: Die Schwierigkeiten haben zu schwitzen also können nicht schwitzen aufgrund der Behinderung.

00:08:31: das heißt bei fünfzig Grad zu trainieren kann mit denen tatsächlich lebensbedrohlich sein.

00:08:35: Also nur um das auch mal einzuschätzen worum es hier geht abgesehen davon dass wir vierzig grad auch nicht bin und fünftig schon gar nicht.

00:08:41: aber das ist schon eigentlich eine ganz massive Lebensverbesserung eigentlich weil Sport ist ja ein Teil des Lebens.

00:08:51: Welche Beispiele hast du noch, wo Inklusion in der Sportarena stattfindet oder generell im öffentlichen Raum wofür sich die Stadt Wien einsetzt?

00:08:59: Also wenn wir über die Inklusion sprechen, die letzten Tage haben in der Sport Arena Wien die Special Olympics stattgefunden.

00:09:06: Wir haben allein in diesem Zeitraum über zwanzigtausend Eintritte gehabt.

00:09:10: in der Sports Arena Wnen also ganz viele Athletinnen und Athleten mit kognitiven Beeinträchtigungen ihre Begleitpersonen viel freiwilligen.

00:09:20: das war eine sehr inspirierende Veranstaltung Wenn man da so viel Menschlichkeit sieht wo man sieht dass es die Athletinnen nicht unbedingt das Ziel haben zu unbedingt an der ersten Stelle zu sein, sondern dabei zu sein teilzunehmen diese Zeit gemeinsam zu erleben.

00:09:36: Dieser

00:09:36: olympische Gedanke der ja

00:09:39: auch so wertvoll ist und die Sportarina Wien dieser Infrastruktur ist ebenso gebaut dass all das möglich ist.

00:09:45: also es wurden zwei Hallen worden bespielt und ist eben sehr gut angekommen.

00:09:50: Ich möchte aber auch über die Integration sprechen, nicht nur über die Inklusion.

00:09:54: also wir sehen auch dass wir in der Sport Arena Wien nicht nur viele Athletinnen-Athleten mit Migrationshintergrund haben sondern es gibt tatsächlich auch Trainings wo man sich gezielt die Menschen mit Flüchtlings Hintergrund diese gezielt anspricht und ihnen gezielt eine Möglichkeit bietet einen Zugang in Österreich zu bekommen, gut anzukommen.

00:10:20: Das ist auch ganz wichtig, absolut.

00:10:22: Und der Sport schafft genau das.

00:10:23: und vor allem im Fußball lieber Christian!

00:10:27: Ihr lebt ja Inklusion- und Integration auch ganz groß.

00:10:29: gerade wenn man sich im Fußball muss man sich gar nicht groß auskennen und trotzdem merkt man es ist ganz viel Migrationshintergrund im Fußball.

00:10:38: da kommen von allen Herrgottesländern Menschen zusammen um gemeinsam zu spielen.

00:10:43: was macht ihr für Inklusion und Integration?

00:10:45: Vielleicht holt uns ein bisschen ins Boot.

00:10:47: Ja, das Wichtigste ist immerhin wir sind gerade in Zeiten heute.

00:10:50: Steigen wir dann hoffentlich ins Achtelfinale auf?

00:10:52: Wir sind ja den Weltmeisterschaftszeiten wo man sieht was der Fußball bewirkt als Volksport Nummer eins.

00:10:58: und gerade wenn man sich anschaut in Österreich, wenn man ein bisschen von den Zahlen spricht, wir haben jede Woche über zweihunderttausende aktive Menschen Fußballfeldern spielen.

00:11:07: Wir haben über zwei tausend Fußballvereine in Österreich, wo eben tagtäglich Integration, Inklusion gelebt wird und das ist einmal das Wichtigste nämlich am Platz, so wie vorhin gesagt, dass einfach die gemeinsamen Erlebnisse geschaffen werden.

00:11:21: aber darüber hinaus hat natürlich jeder Club und jeder Verein von oben bis unten und ich in der Position als Vertreter der beiden höchsten Spielgasse, wo sie auf der einen Seite darum geht, dass man Unterhaltungsindustrie man versucht möglichst viele Zuschauer in die Stadion zu bekommen, möglichst viele Zuschauern vor die Endgeräte zu bekommen und dann natürlich auch versucht möglichst viel nach vorne zu zeigen was alles möglich ist mit der Inklusion.

00:11:48: Und vor allem hat man da eben auch wenn man diese gesellschaftliche Relevanz hat auch gesellschaftlicher Verantwortung Und das passiert dann nicht nur am Platz, sondern auch neben dem Platz und natürlich wenn man in breiten Fußball beginnt von unten nach oben.

00:12:00: Dort macht jeder Klub tagtäglich – in der Bundesliga setzen die Clubs in allen Bereichen eben Maßnahmen.

00:12:06: Wenn wir jetzt zum Beispiel gehört haben, wir machen seit fast zwanzig Jahren Bundesliga und ihr für sehr behinderte Menschen, dass eben die Möglichkeit besteht.

00:12:14: Wir schauen bei den Infrastrukturbestimmungen massiv, dass für Rollstuhlfahrer möglichst viele Plätze in den Stadion in der neuen Infrastruktur sind.

00:12:23: Mit der Stadt beispielsweise oder mit der öffentlichen Hand über Stadion und Partnern spricht ein wichtiges Thema.

00:12:28: Es gibt die Special Needs Teams bei allen Clubs, oder bei vielen Clubs die mittlerweile eingeführt wurden.

00:12:34: Special

00:12:34: Neads heißt...

00:12:35: ...special needs das Menschen mit Beeinträchtigungen eben bei den Clubs eine eigene Mannschaft bilden, die gegeneinander... Spielen, die auch eigene Turniere haben.

00:12:43: Auch mit nicht beeinträchtigen Menschen.

00:12:45: Also das ist in allen Belangen beispielsweise auch der Homeless World Cup den wir unterstützen aber ganz wichtig auch weil wir jetzt nur von der einen Seite gesprochen haben oder vom beeintragten Menschen.

00:12:54: aus meiner Sicht auch wenn es gerade um Inklusion und Sport und Fußball geht die klassische Männerdomäne, was vor allem in den letzten Jahrzehnten vorwärtsgegangen ist oder wenn man gerade seit dem Jahrzweiter des Erfolgs, nämlich Frauenfußballmädchen und das da auch massive Schritte nach vorne gegangen wurden.

00:13:12: Musste aber auch die Politik ein bisschen nachhelfen.

00:13:14: also es war schon so ein bisschen der Wunsch von der Politik dass sie in jedem Club auch einen Frauenteam gibt.

00:13:20: wie seid ihr das angegangen?

00:13:21: Und wo stehen wir gerade im Frauenfuußball?

00:13:24: Das ist ein spannendes Thema, wenn man sagt Politik, das ist grundsätzlich so eigentlich sehr auf der Satz aber er stimmt ja trotzdem.

00:13:32: Sport ist der Spiegel, Gesellschaft Fußball ist der Spiel also gerade was in der Gesellschaft passiert Es passiert natürlich auch im größten Sport und in den Sportarten selbst.

00:13:42: Wenn es jetzt darum geht, gerade dass man sagt, es wird gefordert das zu tun, das habe ich immer versucht für mich geht Fördern vorfordern weil zuerst schaut man, dass man fördert und dann entwickelt sich was?

00:13:52: Weil wie damals, wie damals das erste Mal im Jahr zwei tausend siebzehn wir müssen jetzt in unsere Lizenzbestimmungen hinein bauen, dass jeder Klub eine Frauenmannschaft führen muss.

00:14:03: Dann hab' ich die Frage gestellt aber was bringt das?

00:14:05: jetzt gibt ja noch keine Frau die spürt.

00:14:07: Also jetzt über Spitz formuliert werden, wir haben das Thema gehabt.

00:14:09: Es haben einfach nicht genug Mädchen gespielt.

00:14:14: Wir müssen nochmal, dass wir sagen okay wir können einen Stufmodell machen und wir fangen an, dass man sagt man beginnt im Mädchenbewerb also im Mädchennalter nahe Sieben Uhr, acht Uhr, zwölf Uhr, dreizehn Uhr, vierzehn Uhr.

00:14:25: Fünfzehn wenn wir dort genug Mädchen haben die auch in der Breite spielen dann können wir in der Spitze mehr fordern.

00:14:31: nachdem wir gefördert haben und so haben wir es im Prinzip aufgesetzt jetzt haben wir seit zwei Jahren an drei Saisonen mittlerweile in den Lizenzbestimmungen enthalten dass jeder Club der höchsten Spielgasse zumindest eben einen Vor- und Förderprogramm haben muss.

00:14:45: es ist noch keine eigene Mannschaft Aber das passiert, kommt ja dann.

00:14:49: Das ist genau wieder so.

00:14:50: Ich meine es kommt sowieso.

00:14:52: Der Druck entsteht aber auch der Wille entsteht wenn man sieht.

00:14:55: es entsteht da was Positives weil wir wollen ja alle das Mädchen spielen wir wollen alle dass Frauen spielen weil sie auch Fans werden.

00:15:01: Es hat genug Männer und Burschen auf und deswegen geht das aus meiner Sicht in die richtige Richtung.

00:15:06: Schauen wir uns noch die Herausforderungen an bevor wir zu unseren Praxisbeispielen geben.

00:15:11: es gibt extrem viele Initiativen es funktioniert schon sehr viel sehr gut.

00:15:17: Was sind jetzt noch so die Herausforderungen, wo vielleicht noch ein bisschen Inklusion scheitert?

00:15:22: Sonja, was denkst du, woran inklusive Sportangebote noch am häufigsten scheitern, wenn wir uns das öffentliche Angebot anschauen.

00:15:30: Interessante Weise ist es nicht das Mangel der Interesse.

00:15:35: Ich habe mich auch mit einigen Trainerinnen und Trainern unterhalten aus dem Sport Arena Wien.

00:15:40: Und das, was mir rückgemeldet wurde, sind diese Strukturen, die so schwer machen.

00:15:46: Wie erreicht man die Menschen mit Beeinträchtigung möglichst frühzeitig?

00:15:50: Wie reicht man sie schon in den Schulen, ja.

00:15:52: Wie kann man ihnen zeigen da gibt es diese Angebote.

00:15:55: bitte kommt her und trainieren.

00:15:57: wenn es derzeit auch Differenzen gibt.

00:16:00: was kann jetzt?

00:16:01: wie weit kann die Schule und darf die Schule auch informieren?

00:16:04: also das ist nicht an dem Engagement von einzelnen Personen abhängig ist Einzelaktivitäten ausgewählten Sportlehrerinnen und Sportlehren, sondern dass wirklich die Strukturen geschaffen werden.

00:16:18: Dass Inklusion und Integration gut stattfinden kann.

00:16:21: Das heißt

00:16:21: natürlich als Mangel dann Vorbildern?

00:16:24: Das wollte ich so nicht ausdrücken, sondern das die Informationen tatsächlich also, dass die Kinder auch erreicht werden direkt schon in den Schulen.

00:16:34: Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung beispielsweise, sondern dass der Lehrer sagt, die Lehrerin sagt du solltest jetzt mitspielen und wir also mitturnen.

00:16:47: Und wir passen den Unterricht entsprechend an.

00:16:51: Wenn du Interesse hast dann kannst du dich beim Verein anmelden der eben diese Sportarten wo ein inklusives Trainieren möglich ist.

00:17:01: Also dieser Themen sind das.

00:17:04: Also eine Wahrheit Kommunikation dort wo sie hin gelangen soll.

00:17:08: Alex, wie bist du dann zum Basketball gekommen?

00:17:11: Über einen Freund, den ich auf der Rehab kennengelernt habe.

00:17:14: Aber ich kenne das Problem also unser Verein so, ob man sagt auch es ist mit dem Wegfall von Integrationsschulen wird schwerer an Menschenmitbinderungen heranzutreten weil sie sind halt verteilt auf ganz viele Schulen.

00:17:25: und natürlich datenschutzrechtlich dürfen die Schulen uns nichts weitergeben.

00:17:29: Das heißt wir stehen halt vor einem problem, dass wir nicht wissen...

00:17:31: Für eine Pappsituation!

00:17:32: Genau wie wir in den Nachwuchs kommen die Kinder erreichen und unser Sportangebot näherbringen können.

00:17:39: Zusätzlich

00:17:40: sind es aber schon auch die Ressourcen, muss man dazu sagen.

00:17:43: also da sehe ich eine gewisse... Chancen, Ungleichheit.

00:17:50: Weil wenn ich keine Beeinträchtigung habe und mich anmelden möchte in einem Verein dann kann ich das relativ leicht machen.

00:17:57: die Vereine werben gerade auch viele Vereiner werbern um die Mitglieder.

00:18:01: aber wenn ich eine körperliche beeinträchthigung hab und da brauche ich ein sportgerät dass mehrere tausend euro kostet das kann sich möglicherweise nicht jeder familie nicht jede freien leisten.

00:18:12: also das sind tatsächlich auch die ressourcen und dann auch Die Trainerinnen und Trainer, weil wir sehen ganz stark dass das Engagement eben von Einzelpersonen abhängt.

00:18:21: Und es ist die Frage wie können wir hier Strukturen schaffen wo auch diese Ressourcen zur Verfügung stehen?

00:18:30: Geld ist schon noch ein wichtiger Hebel.

00:18:34: Was ich schön finde, dass du gelernte Betriebswirtin bist.

00:18:38: Und eigentlich immer effizient schauen solltest.

00:18:41: Machst du bestimmt auch.

00:18:43: Aber dass du inklusiv

00:18:44: ...

00:18:44: Ich

00:18:45: glaube es ist gut für alle, die hier sitzen und Sport betreiben wollen langfristig.

00:18:50: Dass du dich trotzdem für Inklusion einsetzt?

00:18:52: Ist das nicht ein Widerspruch, wenn das eine viel Geld kostet und dann musst du Geld sparen?

00:18:57: Wie sind die zwei Engel auf deiner Schulter?

00:18:59: Für mich ist es überhaupt kein Widerspruch.

00:19:02: Sondern bei allen Betriebswirten geht es ja darum, dass man nicht nur auf die Kostenseite schaut oder auf die Erlösseite sondern auch das Ergebnis.

00:19:12: Was kommt unter einem Strich raus?

00:19:14: Und ich gehe im Sportbereich soweit als ich mir anschaue wie ist die Wirkung?

00:19:19: Und wenn die Wirkung ist, dass wir die Menschen nicht ausschließen.

00:19:22: Dass sie teilnehmen können am gesellschaftlichen Leben im Sportleben.

00:19:27: Dass wir Vorbilder schaffen wie eben Alex im Rollstuhlbasketball.

00:19:32: Die eben weitere Generationen inspirieren.

00:19:35: Das wird dadurch schaffen das die Leute sich mehr bewegen und dadurch auch langfristig betrachtet die Gesundheitskosten sinken.

00:19:45: Dann ist eine Investition in Sport, eine Investition in die Zukunft der Menschen.

00:19:51: Eine Investition im unserer Gesellschaft.

00:19:53: Die man später dann sehen wird wenn man richtig als guter Betriebswirt langfristig

00:19:57: denkt.

00:19:59: Jetzt haben wir schon den gesellschaftlichen Wert auch quasi angesprochen.

00:20:04: Alex wo gibt es denn noch so Berührungsängste?

00:20:07: Ja

00:20:07: also ich glaube im Alter gibt's schon reichlich Leute die sich scheuen mit mir einen Kontakt zu treten.

00:20:15: Heute am Weg her in der U-Bahn hat irgendwer so eigenartig über mich drüber gegriffen, um die Taste zur Tür zu betätigen.

00:20:23: Ich meine ich habe eher aussteigen müssen, um ihn vorbeizulassen, hätte er mich halt auch einfach bitten können dass sich den Knopf hindrückt.

00:20:28: also solche Sachen wo die Leute nicht zurecht weiß ich sie wollen vielleicht nichts verlangen oder sie trauen sich vielleicht einfach nicht in Kontakt zu treten.

00:20:36: Was würdest du dir wünschen das es Inklusion erleichtert?

00:20:44: Was hätte der Mann machen können zum Beispiel?

00:20:46: Also was wäre für dich vollkommen in Ordnung gewesen, dich ansprechen und fragen hier kannst du mir da

00:20:50: klicken.

00:20:50: Ja klar ja sicher ist doch das selbstverständlichste.

00:20:53: Das ist die Rollstuhl

00:20:54: aber ich kann dir den Kopf drücken.

00:20:56: Einfach Ansprechen einfach eben in Kontakt treten und ich glaube dass wir generell als Gesellschaft einfach wahnsinnig davon profitieren würden wenn wir schneller bereit wären miteinander zu reden und es nicht so weit kommen lassen wo wir dann merken so im Alltag wenn man angeschnautzt wird oder wo es auseinandersetzt gibt, wo wir das einfach vielleicht zu lang hat bleiben lassen.

00:21:17: Zu lange so in sich hineingefressenen Frust, dass irgendwer laut ist oder dass irgend wer auf Fußball spielt, was nicht zahlt und dann plären die Leute immer dumm anstatt von vornherein vorhinlich zu sagen Schatz!

00:21:27: Um die Uhrzeit nicht?

00:21:28: Oder können Sie das bitte ein bisschen ruhiger machen oder wie ich immer?

00:21:30: Und halt frühzeitig diesen Frust vorweg nehmen

00:21:35: also auf Augenhöhe.

00:21:36: Jetzt haben wir natürlich auch noch gesprochen, wann ist es zu viel sozusagen an Kommunikation?

00:21:41: Du hast doch ganz eigenartige Fragen immer mal wieder bekommen.

00:21:45: Gibt's da etwas was du kommunizieren möchtest, was man nicht fragen sollte wenn jemand im Rollstuhl sitzt?

00:21:51: Also ich glaube das muss einfach mit Fingerspitzen Gefühl und Wertschätzung passieren.

00:21:57: Man kann alles fragen aber ja... Es ist ein bisschen seltsam, wenn ich bei dem Rahmen einer Sportveranstaltung gefragt werde warum ich im Rollstuhl sitze.

00:22:06: Das fühlt sich ein bisschen... es geht halt einfach um das sportliche sollte im Vordergrund stehen und ich glaube niemand von den gehenden Basketballern wird gefragt nach irgendeiner Gegebenheit von vor zwanzig Jahren die was echt sie betrifft oder auch nicht.

00:22:21: also ich denke einfach auch nicht mehr an meinen Rollstühl.

00:22:24: das ist halt meine Realität Im Grunde genommen ständig von anderen daran erinnert, dass ich im Rollstuhl sitze.

00:22:32: Für mich spielt es keine Rolle her.

00:22:33: Also wenn irgendwer total panisch auf mich zukommt und sagt was ist passiert?

00:22:36: Ich weiß das ja auch nicht!

00:22:38: Was meinet ihr jetzt?

00:22:38: Und ich meine

00:22:39: da war dann in der Regel ja warum sitzt du im Rollstoff?

00:22:41: Es ist halt zwanzig Jahre her...

00:22:43: Ja okay aber du nimmst es trotzdem mit Humor weil jemand damit noch nicht so gut umgehen kann?

00:22:48: Ja sicher.

00:22:49: also ich meine es ist viel besser als eben die Alternative schaut und lieber nicht hinschaut, um jeden Preis vermeidert mit der Kontakt, mit der Person in Kontakt zu treten.

00:23:02: Jetzt hast du

00:23:03: Christoph... Nein mich interessiert es noch, aber ich frage, wie oft wenn das so was passiert?

00:23:06: Wenn da U-Bahn bei einem Beispiel fragst oder sprichst Du dann an?

00:23:10: Also ist ja auch sein, also quasi im Erziehungsmodus, sie könnten doch einfach mit mir reden.

00:23:17: Ja selten!

00:23:20: In der Situation fühlt sich beformen und ernannt.

00:23:22: Das will ich auch nicht machen, also ich steig dann halt natürlich sehr bereitwilliger aus.

00:23:27: Ich merke dass er raus will und steige halt aus und denke mir wird schon irgendwie sich komisch fühlen wenn das mein Kopf einziehen müssen, dass er mich nicht im Kopf trifft und wieder sich vielleicht auch ein bisschen deplatziert fühlen, damit er es dann nicht einfach gefragt hat, dass ich ihm den Knopf drücke.

00:23:40: Zweite wichtige Frage aus meiner Sicht, die mich wirklich interessiert hast du jetzt unterbringen von dem wir Althermann waren oder alterweißermann wie ich?

00:23:49: merkst du von dem vom Alter her, weil ich merke bei meinen Söhnen zum Beispiel das die schon ganz anders auch agieren jetzt als ich aufgewachsen bin.

00:23:55: Ja.

00:23:55: Und merkst Du... also eben und deswegen meine ich sind wir da schon weiter oder ist die jüngere Generation schon weiter?

00:24:02: Schon

00:24:02: besser damit!

00:24:03: Ich glaube

00:24:03: wir sind auf jeden Fall eine

00:24:04: große Fortschritte gemacht in den letzten Jahren.

00:24:06: Also ich glaub mal nachgelesen wie es mit den Kriegsinvaliden umgegangen ist nach einem zweiten Weltkrieg das war eine ganz andere Welt Und Kinder sind natürlich von sich aus immer sehr neugierig.

00:24:17: Also wollen halt auch immer gleich alles berühren und angreifen, und da merkt man ja, da ist einfach die Neugierde ohne jeglichen Filter da – und dem gehen sie nach!

00:24:26: Das ist halt bei Erwachsenen, die schauen sich dann doch noch eher Sachen so zu fragen wie sie es gerade interessiert.

00:24:32: Und am Ende geht's hier um den Menschen?

00:24:34: Ja.

00:24:35: Und du bist ein spannender Kerl, da muss man jetzt nicht.

00:24:38: Auf deinem Gerät, auf das du angewiesen bist.

00:24:40: Dich immer zurückstufen sozusagen.

00:24:42: aber schön dass du auch so offen drüber sprichst.

00:24:44: es finde ich ganz wichtig.

00:24:45: wir haben ganz tolle Initiativen wie nicht habe schon angesprochen und ich möchte die jetzt auch zu Wort kommen lassen aus dem Publikum Und zwar haben wir Markus Nader box champion Trainer und auch politisch aktiv ist.

00:24:57: wichtig ist Lieber Markus Du hast ein ganz erfolgreiches Boxstudio in Wien.

00:25:03: Das reicht aber nicht nur sondern du lebst Inklusion.

00:25:07: Wer kommt zu euch und was macht ihr?

00:25:10: Punkt gemischt, Gott sei Dank.

00:25:12: Letzte Woche lassen wir es wieder durchziehen mit einer Trainingseinheit auf forty-fünf Leuten mit drei Tränen wo dreißig Leute andere Nationen haben.

00:25:25: Und das ist glaube ich das Schöne, dass es Integration ist einfach der größte Motor um kinderjugendliche Menschen zu integrieren.

00:25:36: Wir sind in Österreich auf einem sehr, sehr guten Weg.

00:25:38: Trotzdem sage ich immer wieder auch in meiner politischen Funktion als Bezirksrat, wo ich einfach auch für den Sport zuständig bin, dass der Sport trotzdem immer noch zu wenig Wichtigkeit hat bei uns und deren noch viel, viel besser genutzt werden könnte durch das Gesundheitssystem von welches wir entlasten können, durch Inklusion auch, weil da wir die Leute viel, viele besser einbinden können Und das finde ich halt ein bisschen schade für Land, wie es Österreich ist.

00:26:08: Und da sind uns sehr viele Länder, wie Skandinavien beispielsweise um Längen voraus.

00:26:13: Was machen die

00:26:14: anders?

00:26:15: Der Schul-Sport ist hier komplett anders.

00:26:17: Da hat der Schul-Spot einen viel höheren Stellwert.

00:26:21: Wenn man sich vorstellt, eine Volksschullehrerin macht den Sportteil mit.

00:26:24: Pamp-Sports ist am meisten so, kein jeder von uns.

00:26:28: Nimm im Ball!

00:26:28: Ich mache die Hausübungen und das darf nicht sein.

00:26:30: Wir haben sehr viele Dachverbände, wir auskühlen auch für Union... die Trainer an Maß haben, ausgebildete Trainer, also richtige ausgebilde Trainer.

00:26:39: Profi-Sinem

00:26:40: gebildet?

00:26:41: Genau richtig!

00:26:42: Die qualifiziertes Sporttraining leiten können an den Schulen und das wäre ein Mehrwert um mehr Kinder in die Sportvereine zu bringen, um Leute, die beeinträchtigt sind, zu sagen wo sie sich einschreiben können, wo sie trainieren können ohne diesen bescheuerten Datenschutz da zu verletzen.

00:27:04: Und ich glaube, dass das sehr wichtig ist im Volksschulalter.

00:27:07: Wir sind hier auf einem guten Weg mit der täglichen Bewegungseinheit, die gehört aber – ich glaube das haben wir ja schon besprochen in Vorfeld – gehören Ihnen an Kindergarten?

00:27:14: Da musste ich täglich bewegen!

00:27:16: In die Volksschule gehört qualifiziertes, systematisch planmäßige für das Training und das ist, glaube ich,

00:27:22: so viel Spaß.

00:27:22: Es macht mir Spaß und dadurch die Kinder länger bleiben, meinst

00:27:26: du

00:27:26: auch?!

00:27:26: Vor allem klingen wir sie zum Sport, dann können sich Freunden auch nicht nur im Winter beim Skifahren ganz vorne dabei zu sein.

00:27:34: Sondern noch in den Summersportarten bei den Olympischen Spielen wo uns ja noch kleinere Länder wie es Österreich ist um Hauslängen voraus sind.

00:27:42: Jetzt hast du Backstitch ein schönes Beispiel gebracht.

00:27:45: Du wurdest mal angeschrieben von einem Menschen mit Beeinträchtigung.

00:27:48: der hatte keine Arme und wollte boxen Und du hast nicht gesagt nein das geht nicht weil zum Boxen brauchste Arme.

00:27:54: Sport ist für jeden zugänglich, ganz egal ob der beeinträchtigt ist.

00:27:58: Dann werden wir sich da schon darum kümmern dass er in den Schwitzen kommt und es geht ab dem Boxen ohne Füße oder Hände und auch unabhängig davon woher der kommt und welche Religion der hat.

00:28:10: Und ich glaube das ist das Wichtige was der Sport was in Sport ausmacht und was auch die Gesellschaft viel, viel mehr bei uns in Österreich wissen sollte.

00:28:21: Und ich glaube es wäre vieles einfacher wenn der Sport hier einen größeren Stellenwert bekäme.

00:28:30: Jetzt macht sie eine Kampfsportart und jetzt ist natürlich provokant gefragt Gewalt gegen Gewalt ja ob so viele?

00:28:37: Inklusion bedeutet ja auch mit Respekt und auf Augenhöhe miteinander umgehen.

00:28:41: Kann man Gewalt mit Gewalt überhaupt bekämpfen?

00:28:46: Also was hilft mir im Boxstraining, wenn ich Kinder von der Kriminalität zurückholen

00:28:50: will.

00:28:50: Wir haben circa zweieinhalb Tausend Quadratmeter Trainingsfläche, davon tausend eingeschriebener Mitglieder.

00:28:57: Davon sind, sagen wir mal gut, fünf oder neunzehnt Prozent Breitensportler.

00:29:03: Wie du schon angesprochen hast Respekt Disziplin.

00:29:06: Wenn einer Respekt vom Gegenüber mitnimmt dann ist das schonmal die halbe Mitte so

00:29:11: Im

00:29:11: Sport, Gewalt hast du recht.

00:29:13: Aber wie ich es angesprochen habe, der Großteil macht breiten Sport Die schlagen sich nicht einmal ins Gesicht.

00:29:18: Da geht's hauptsächlich ums Boxtraining an sich Um die Bewegung und die Schläge ums Ausbauern am Sandstag Und Sie lernen vor allem eben den Respekt des Gegenübers Weil man da halt im Kampfsport einfach viel besser miteinander agieren muss.

00:29:34: Es ist eine Einzelsportart aber trotzdem in einer gewissen Art und Weise trotzdem ein Teamsport, vor allem beim Training Und da stellt sich diese Frage gar nicht, ob das kontraproduktiv ist oder nicht.

00:29:46: Die Leute sind respektvoller Disziplinierter und bauen ein viel größeres Selbstvertrauen auf was einfach enorm gut und wichtig ist.

00:29:54: Das Riesenproblem an der ganzen Sache dass die Kinder viel zuviel Gedanken in sich haben und keinen haben, der die Maß regelt.

00:30:02: Und bei uns ist es halt ganz wichtig grüßen auf Wiederseinssagen und wenn sie das nicht können, fühlen Sie sich eh unwohl!

00:30:09: Das Gute ist beim Sport, sie kommen freiwillig dahin was in der Schule eigentlich auch der Fall ist aber für die Kinder dann trotzdem oft gezwungenermaßlich.

00:30:18: zum Sport kommen sie freiwillige.

00:30:20: Wie soll ich sagen, wir können die Kinder viel besser abholen.

00:30:25: Das ist in jeder Sportart sehr gut und wichtig.

00:30:27: Jetzt

00:30:28: hast du jemand mitgebracht, euer Boxtalent Arsene Ciavian.

00:30:32: Habe ich das richtig ausgesprochen?

00:30:33: Ja, korrekt!

00:30:35: Super!

00:30:36: Du bist in Armenien geboren, mit drei Jahren nach Österreich gekommen und hast dann direkt mit den Boxen angefangen.

00:30:42: Mit fünf?

00:30:43: Was fasziniert dich am Boxen?

00:30:44: Was hast du gelernt?

00:30:45: Was ist deine Geschichte, warum du mit dem Boxen begonnen hast?

00:30:48: Also ich war jung.

00:30:49: Ich habe angefangen, gleich wo ich fünf war.

00:30:51: in der Schule hatte ich ein bisschen meine Probleme.

00:30:52: Ich war ein bisschen dicker und hatte mehr Masse.

00:30:54: Da hat man mich ein bisschen gehänselt und da hab' ich gleich ... hat mein Vater gesagt ja dann gesboxen kann sich ausbohren, schaust er noch besser aus und ist auch gut natürlich für die Selbstverteidigung.

00:31:04: Selbstvertrauen?

00:31:05: Selbstvertrauen, Selbstverteiligungen für das Selbstbewusstsein alles.

00:31:08: und da habe ich mit fünf bei uns angefangen und bin bis heute noch dort.

00:31:11: Das hat mir halt viel beigebracht vor allem Disziplin und vor allem Respekt gegenüber anderen Leuten.

00:31:16: Und obwohl ich so viele Boxen gelernt hatte, hat immer gleich vom Training von Anfang an gesagt, egal was wir hier lernen das benutzen wir nicht.

00:31:24: Das ist nur da jetzt falls wir in den Ring steigen und es auch natürlich zu Wettkämpfen kommt.

00:31:29: Da wird's angewendet aber für Gewalt außerhalb des Ringes das machen wir nicht und das wird doch nicht beigebracht dafür.

00:31:35: Genau und das faszinierend ist wie ich war auch bei der Weltmeisterschaft Olympia Qualifikation Bei der Olympiekwalifikation in Thailand waren ja jegliche Nationen da.

00:31:44: Also jeder Glaube, jede Religion und jede Art Formation.

00:31:48: Und das Interessante ist immer, da geht man in den Ring, dann macht man einen harte Sparring gegeneinander.

00:31:53: Da kommt es auch so, dass man vielleicht mal auf dem Hinterkopf schlägt oder ein Kopf stößt dabei, da schiff man vielleicht auch mitten im Sparring.

00:31:59: Und gleich danach umarmt man sich, macht ein Foto gemeinsam, folgt den anderen auf Instagram und bei einem Turnier wo man den Anderen sieht grüßt man, fragt wie's dir geht ob alles in Ordnung ist.

00:32:07: also da sieht man eigentlich nur was vor allem im Kampfsport dass wenn man hinein geht in den Ringen, da wird alles rausgelassen.

00:32:12: Und danach sind eigentlich die Garnsportler, die liebsten, die es eigentlich gibt im Sport.

00:32:17: Ustermagos gleich einhakt!

00:32:18: Es ist schön, dass die Vorteile nicht stimmen, deswegen spreche ich sie auch an...

00:32:21: Wie das hier gebergt man schon so oft gesagt hat, es gibt keine Sportart wo's so oft immer amitiert als wie beim Boxen.

00:32:29: Das stimmt vollkommen und das ist halt das Schöne an dem Ganzen.

00:32:31: jeder glaubt, wenn man sich da in einem sportlichen Fernbeetkampf gegenübersteht Im wahrsten Sinne des Wortes schlägt, ist da schon sehr viel Disziplin und vor allem Respekt.

00:32:41: Es geht nübers um das Lernen auch die Kinder-und Jugendlichen in den Vereinen.

00:32:46: Aber ich will ja jetzt nicht nur im Boxport groß schreiben Die meiste Integrationsarbeit macht der Fußball, muss man ganz einfach sagen was der an Kinder und Jugendliche in die Vereine bringt.

00:32:59: Gott sei Dank ist enorm und jeder sagt, na was soll das an?

00:33:02: der Fußball verdient so viel Geld?

00:33:04: Ich kenne sehr viele Vereine die nicht einmal ergelten haben für eigene Tore für Bälle.

00:33:09: Und das ist in Österreich für mich unverständlich dass die Stadt Wien oder das Land hier nicht eingreift und Fußballbälle sponsert oder Tore sponsert.

00:33:20: Das verstehe ich nicht!

00:33:22: Und es ist für mich eine Sache wo wir sehr weit hinten nachhinden.

00:33:29: Wer man noch aufgreifen, in der Bundesliga mangelt es nicht an Thorn und Bellen.

00:33:35: Daran

00:33:36: schaut das nicht.

00:33:37: Kritik von Markus angekommen ist das wirklich Realität für euch auch?

00:33:41: Dass bei den kleinen Vereinen das manchmal tatsächlich auch am Geld mangeln?

00:33:46: Ja, wir leben im fünften Jahr der Rezession, die größte Wirtschaftskrise des Jahrhunderts oder seit über hunderte Jahren.

00:33:52: Also ich glaube das Geld derzeit gerade in der Freizeitdienstleistung.

00:33:56: und wo es jetzt ankommt natürlich.

00:33:58: Der Staat muss sparen.

00:33:59: Es ist in allen Bereichen, die Firmen müssen sparen.

00:34:02: Und wo spart man dann am einfachsten?

00:34:04: Auf der einen Seite, der Sport gerade der Fußball in Österreich lebt vom Sponsoring.

00:34:09: Das ist halt das Schnellste, wo man im Normalfall kürzen kann.

00:34:12: Deswegen hat man natürlich finanzielle Herausforderungen in jeder Hinsicht und es geht von der Breite bis zur Spitze.

00:34:20: Wenn man da nicht mehr das Ganze oben sieht... Da wieder die Spielbildergesellschaft.

00:34:24: Die Schere im Sport geht massiv auseinander.

00:34:26: also wenn man sich Ich brauche jetzt nicht den, der in der Champions League abgeht.

00:34:30: Aber wenn man sich dann anschaut, was in der zweithöchsten Spielgasse beispielsweise in Österreich abgeht und dann darunter wird es schon schnell ziemlich finster!

00:34:41: Ich wollte noch einmal etwas ansprechen, was bei euch auch oft ein Vorurteil ist.

00:34:45: Jetzt haben wir da Gewalt gegen.

00:34:47: Gewalt stimmt eigentlich gar nicht weil im Boxen lernt man so viel Respekt die Kuscheln mehr als was sie sich schlagen sozusagen jetzt überspitzt gesagt Bei euch in den Stadien gibt es auch einen Vorteil dass extrem viel Gewalt herrscht.

00:34:58: wird sich das verändert im Laufe der Zeit und wie ist jetzt deine Einschätzung dazu?

00:35:03: Das Wichtigste in dem Bereich ist immer Jeder Vorfall ist einer zu viel.

00:35:06: Das ist völlig klar, das kann man nicht wegdiskutieren.

00:35:11: Fakt ist aber auch dass man natürlich und gerade in Österreich wenn man auf Gewaltthemen schaut wir noch noch gesegnet sind wie man so sagen will.

00:35:19: Wir haben Probleme.

00:35:20: eben jeder Vorfall is einer zuviel.

00:35:23: Aber grundsätzlich man vergisst ja nie mehr es wird der Fokus immer auf die Einzelfälle quasi bedacht genommen Und die neunundneinzig Prozent wo gar nichts passiert ist dann halt die Selbstverständlichkeit.

00:35:35: Gleich das dann gerne selbst mit einem Zeltfest oder sonst.

00:35:38: Aber nicht sesto trotz, man muss immer daran arbeiten und es für mich auch immer so ganz schnell.

00:35:43: wenn etwas in einem Stadium vorfällt oder wenn im Stadium was passiert ist der Ruf nach den Sanktionen immer sehr laut und sehr groß.

00:35:50: wir sind ein Fußballverband.

00:35:52: Wir schauen natürlich dass wir sämtliche Maßnahmen ergreifen die notwendig sind um wenn was passiert is auch eine Sanktsion eine richtige Sankption zu finden über unsere interne Gerichte.

00:36:05: Aber für mich ist immer noch viel wichtiger, der Redner.

00:36:08: Und genauso muss man eigentlich, wenn der allgemeinen Gesellschaft und dem allgemeine Gesellschaftsleben, wenn wir jetzt von Gesundheit und Vorbeugung reden.

00:36:17: Dass wir das Gesundheitswesen entlasten ist noch viel wichtiger, dass wir die Gesellschaftsschulen präventiv arbeiten.

00:36:25: Markus gesagt hat eben Präventionsarbeit beziehungsweise Respekt Arbeit Streetworking in allen Belangen, dass man genau die Gesellschaft schichten, die leider halt dann auch aus Gewalt gründen oder mit Gewalt in den Stadion gehen, dass man dort ansetzt, dass sie das gar nicht wollen und es ist schwierig.

00:36:43: Es ist viel Arbeit, das schaffen auch Fußballvereine nicht.

00:36:47: Fußballverein leisten so viel für, dass die eigentlich Fußballvereinen sind.

00:36:51: Und wie vorhin sagte er ja?

00:36:53: Wir haben soziale Relevanz deswegen tragen wir auch soziale Verantwortung hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv geändert.

00:36:59: Früher als Kaisener Fußballgruppe organisiert der Fußballmeister Punkt jetzt ist ein Fußballgruppen viel mehr egal ob über Nachwuchsarbeit oder Inklusionsarbeit aber auch im Prinzip über Sozialarbeiterinnen.

00:37:09: nicht von Gewaltpräventionsarbeit, sondern Sozialarbeit was in den Clubs tagtäglich geleistet wird.

00:37:16: Und da braucht man natürlich... Da müssen wir alle und das tun wir auch die Politik, die Gesellschaft zusammenhalten und alle Mittel ausschöpfen, damit es gar nicht zu dem Vorfällen kommt.

00:37:26: aber es wäre pläugig zu glauben dass wir es je... vollständig verhindern können, dass nicht Vorfälle passieren.

00:37:32: Vielleicht eine Sanktionsmöglichkeit für die Leute, die aggressiv von Makos schicken?

00:37:37: Nur als Beispiel!

00:37:38: Aber das haben wir jetzt nicht genau.

00:37:41: zu Mako-Schicken, aber auch wenn Stadionverbote ausgesprochen werden, können die betroffenen Personen beantragen, dass der Stadiumverbot verringert wird oder dann aufgehoben wird.

00:37:51: Wenn Sozialarbeit angeboten wird und sie kommen mit Ja, wir bieten beispielsweise an, dass wir im Stadion keine Ahnung aufräumen helfen, wenn wir in Gesellschaftsgruppen zusammenarbeiten und gesellschaftliche Tätigkeiten machen.

00:38:06: Also das Angebot ist ja da auch im SGD um Resozialisierung und nicht um Verbandung.

00:38:12: Das Schwere ist halt, dass man überall gibt Schwarzschafe genauso wie bei uns, wenn einer Gewaltbereit ist Bei uns Boxen lernen und das draußen ausüben will, dass wir dem nicht verhindern können.

00:38:23: Genauso einen Idioten der in Stadion geht und sich danach auf die Wiese trifft, den wird man auch nicht auseinander können.

00:38:30: aber ich glaube solche Maßnahmen helfen dann schon um das Ganze vielleicht zu verringern.

00:38:35: Ich möchte jetzt das Bild aber ein bisschen zurechtrücken.

00:38:38: Ehrlicherweise leistete Sport einen ganz wesentlichen Beitrag zur Gewaltreduktion, ja?

00:38:44: Die Kinder der Erwachsenen, wenn sie einen Sport machen müssen es regeln beherrschen.

00:38:48: Sport ist eine Sprache die verbindet.

00:38:50: Ja also da braucht man in Wahrheit gar keine Sprache weil die Regeln krass sind ja Respekt ist klar Ziele sind klar und ich bin davon überzeugt dass jeder der entweder Boxen oder Kickboxen macht also trainiert, dass der nach dem Training so erschöpft ist, er nicht mehr viel Lust hat auf weitere körperliche Betätigung.

00:39:13: Insbesondere wenn man es fünf oder sechs Mal die Woche macht.

00:39:16: und hier leisten auch die Trainer so eine große Arbeit ja auch Sozialarbeit weil sie eben diese Grenzen einfordern und ich glaube das ist auch eines der ganz großen Pluspunkte neben wie wir schon besprochen haben Integration Inklusion Gesundheitsprävention aber auch Gewalt prävention.

00:39:34: Wir unterstützen den Sport.

00:39:36: Wir sehen, dass hier viele Menschen trainieren und durch diesen Trainings kann Gewalt dann auch reduziert werden.

00:39:44: Also das ist ganz wesentlicher gesellschaftlicher Beitrag des Sports.

00:39:47: Absolut!

00:39:48: Und wenn wir jetzt schon bei den Lösungen sind – vielen Dank Sonja für dieses Einhaken, was hätte ich sonst gemacht?

00:39:53: Was müsste passieren, dass Inklusion selbstverständlich wird?

00:39:56: Christian, du glaubst nicht daran, dass es zu hundert Prozent möglich ist aber es geht immer noch ein bisschen mehr.

00:40:01: Was wäre notwendig?

00:40:02: dass Inklusion selbstverständlich wird.

00:40:04: Ich habe ja schon vorher die Punkte erwähnt, wo man ein bisschen in den Strukturen nachschärfen sollte und die Ressourcen... Ich glaube, ganz wichtig ist auch die Sichtbarkeit.

00:40:15: Und in einem Long Run gibt es ja nicht darum, dass wir Initiativen haben.

00:40:19: Dort wo wir hinkommen müssen, ist da, dass Inklusion ein zentrale Bestandteil ist oder zumindest ein Bestandteil des Lebens.

00:40:27: Dass das ganz selbstverständlich ist und bei den Trainings eben auch... ich weiß schon, es geht nicht in allen Sportarten aber in den Sportarten, wo das möglich ist, dass Menschen trainieren, die gewisse Handicaps mitbringen Und das muss in unserem Alltag ankommen, weil dann kommt es auch in der Gesellschaft an und dann wirst du hoffentlich nicht mehr mit solchen Fragen konfrontiert oder mit komischen Blickern oder mit kommischen Bewegungen näher.

00:40:53: Sondern dass man sich über den Sport dran gewöhnt, dass eben Menschen die anders sind als die Allgemeinheit, dass man mit ihnen genauso gut umgehen kann.

00:41:03: Es ist ja auch schon viel besser wie wir auch schon geklärt haben was wäre deine Take-Home Message Christian?

00:41:09: Ja, ich glaube, dass wir nie aufhören.

00:41:11: Dass das der perfekte Zustand wäre wenn wir hier nicht so sitzen müssten.

00:41:15: Also das Inklusion quasi selbstverträgt

00:41:17: ist... Obwohl

00:41:18: sie nett ist?

00:41:18: Aber eben!

00:41:19: Ich sitze gerne auch aus anderen Gründen aber das wäre natürlich den perfekten Zustand.

00:41:23: Aber ich glaube die Arbeit hört da nicht auf.

00:41:25: Es ist in jede Richtung und es muss einfach bewusst sein, dass man eine Arbeit ist stetig durchzuführen ist und auch immer wieder neue Problemfelder auftreten.

00:41:37: Das ist im Prinzip schon eine Überzeugung, dass man einfach tun tun tun muss und vor allem nicht nur Lippenbekenntnisse von sich

00:41:46: gibt.".

00:41:47: Und vielleicht doch ein bisschen dem Blickwinkel ändert, wen in anderen Ländern wie der Markus schon erwähnt hat – den nordischen Staaten wird halt nicht gesagt wer macht mit sondern wie können wir alle einschließen?

00:41:58: Das Rad muss nicht täglich neu erfunden werden und wird heutzutage auch nicht.

00:42:02: Deswegen ist Erfahrungsaustausch gerade im Fußball, also ich bin quasi täglich mit anderen liegen im Austausch, wo man sich verbessern könnte und wo man voneinander lernen kann.

00:42:10: Und das gilt natürlich in allen Bereichen.

00:42:11: Also ich glaube es ist bei euch bei allen nicht anders und deswegen sind wir jetzt der Vorteil der digitalen Welt, dass man schnell miteinander kommunizieren kann.

00:42:20: Alex was würdest du dir wünschen für die Zukunft?

00:42:23: Wann wärst du quasi happy?

00:42:26: Also ich würde da anknüpfen, ich glaube der Sport kann Berge versetzen.

00:42:31: Er kann uns helfen wenn es uns schlecht geht.

00:42:34: das ist ein Klischee aber einfach ein... genau und es ist so!

00:42:37: Es ist ein Tapetenwechsel, es ist ein Auspowern, es sind einen Zugang zu eigenen Füßes.

00:42:44: einfach rausfinden aus dem eigenen Kopf.

00:42:47: und ich glaube es gibt mehr Sportarten als wahrscheinlich jeder von uns benennen könnte also Fußball Boxen, Basketball ist halt ein winziger Bruchteil.

00:42:56: Man kann sich auf so viele Arten sportlich betätigen es muss kein Verein sein aber obwohl ich ein großer Fan davon bin weil es einfach hilft in einer Gemeinschaft zu trainieren.

00:43:06: Es gibt so viel.

00:43:07: jeder kann sich einen Sport suchen der genau für die eigenen Gegebenheiten passt und der einem Spaß macht der einem Freude bringt Gesundheit und das ganze sehr nachhaltig

00:43:19: macht.

00:43:20: Da möchte ich mich auch noch anschließen, Sport hat so viele Möglichkeiten.

00:43:25: um wirklich für eine Gemeinschaft zu sorgen.

00:43:27: Ich glaube, wir haben sehr viele Aspekte heute angesprochen – sehr vieles wäre noch möglich gewesen, aber ich glaube den Rest können Sie auch selber fahren!

00:43:34: Gehen Sie in die Vereine?

00:43:35: Schauen Sie sich das Angebot an.

00:43:37: Wien ist wirklich eine Traumstadt, was das betrifft und ich hoffe dass wir, wenn wir da sind, ein Miteinander erleben egal welcher Hautfarbe herkunft, welches Geschlecht oder welche körperliche mentale Einschränkung auch immer da ist, dass es ein Mitteinander isst Und bleibt.

00:43:54: in diesem Sinne.

00:43:55: Vielen Dank, dass ihr alle heute da waren und bis zum nächsten Stadtlabor!

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